Snorre

männlich

Fundtier/Wohnungshaltung
FIV-positiv

Geboren ca. 2024

Sibirische Waldkatze (Mix?)

Kastriert [x] ja / [] nein

Im Tierheim seit 26.03.2026
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Wir testen jede Katze per Schnelltest auf FIV („Katzen-Aids“, Infos hier!) und FeLV („Katzen-Leukose“, Infos hier!) und klären über den Status auf.
Wir informieren hier über das Risiko einer FIP-Erkrankung („Bauchfellentzündung“).

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Snorre wurde stark verfilzt und unkastriert streunend in Marburg-Ockershausen gesichtet, konnte gesichert werden und kam zu uns ins Tierheim. Es scheint ihn niemand zu vermissen.

Der schöne Kater ist anfangs ausgesprochen zurückhaltend, nach erster Eingewöhnung aber nicht schreckhaft, sondern eher schüchtern und introvertiert. Er lässt sich in ruhigen Momenten gerne streicheln und genießt dies auch, braucht aber Menschen, die sich langsam mit ihm anfreunden und nicht zu viel auf einmal von ihm erwarten oder verlangen.

Er ist – leider nicht untypisch für unkastrierte Streunerkater – FIV positiv getestet.
FIV gehört zu der Familie der Retroviren. Es kann bei Katzen eine Krankheit auslösen, die dem menschlichen HIV ähnelt, daher wird FIV auch als „Katzen-AIDS“ bezeichnet. Durch das geschwächte Immunsystem kann es dazu kommen, dass die Katze ab einem bestimmten Punkt Infekte nicht mehr abwehren kann, dann kommt es unter Umständen vermehrt zu Schnupfenerkrankungen oder Zahnfleischentzündungen. FIV ist nicht auf Menschen oder andere Tierarten übertragbar, sondern nur unter Umständen z.B. durch muskeltiefen Biss auf andere Katzen (nicht durch Tröpfcheninfektion).
→ Mehr Infos zur Diagnose FIV gibt es hier!

Aufgrund seiner Diagnose wird Snorre nicht in ungesicherten Freigang vermittelt. Ideal wäre ein Zuhause, das ihm täglichen Zugang zu einem sicheren Balkon oder anderem gesicherten Außenbereich ermöglichen kann.

Snorre liegt meistens allein und sucht keinen aktiven Kontakt zu den anderen FIV-Katern, ist aber grundsätzlich tolerant, solange man ihm nicht zu sehr auf die Pelle rückt. Er kann in Einzelhaltung ziehen, solange genügend Gesellschaft und Alltagsbereicherung durch seinen Menschen garantiert wird, könnte aber auch zu unaufdringlichen, entspannten Katzen ziehen.

Rassebedingt sollte natürlich besonders auf eine vorsichtige Fellpflege geachtet werden.

Wir wünschen Snorre sehr, dass er einen schönen Neustart in liebevoller Umgebung erleben darf!

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(Stand 07.08.2026)

(Bilder anklicken um sie in voller Größe zu sehen!)

Die Beschreibung gibt den aktuellen Stand wieder, Änderungen oder Neueinschätzungen behalten wir uns aber vor. Es kann immer passieren, dass ein Tier sich aufgrund veränderter Umstände sowohl hier im Tierheim als auch im neuen Zuhause anders zeigt oder anders entwickelt.
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