Fundtier/Freigang oder Wohnungshaltung
Geboren 01.06.2025
EKH
Kastriert [x] ja / [] nein
Im Tierheim seit 27.11.2025
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Wir testen jede Katze per Schnelltest auf FIV („Katzen-Aids“, Infos hier!) und FeLV („Katzen-Leukose“, Infos hier!) und klären über den Status auf.
Wir informieren hier über das Risiko einer FIP-Erkrankung („Bauchfellentzündung“).
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Renly kam gemeinsam mit vielen anderen Katzen aus Emsdorf zu uns, sie hatten sich dort streunend vermehrt und waren verwildert.
Er kuschelt und spielt viel mit den anderen Katzen, ist mit Menschen aber noch sehr vorsichtig aufgrund seiner Unerfahrenheit. Er gewinnt langsam aber immer mehr Vertrauen und lässt sich besonders mit Spielzeug und Leckerchen schnell anlocken. Wir sind uns sicher, dass er in einem liebevollen Zuhause bei geduldigen Menschen mit der Zeit immer mehr Vertrauen fassen wird.
Renly ist sehr sozial, sofort aufgeschlossen und möchte unbedingt in Katzengesellschaft leben. Er liegt bei uns am liebsten bei Joanna und könnte sehr gerne mit ihr ausziehen, aber natürlich auch gerne zu einer passenden Erstkatze/einem Erstkater ausziehen, am liebsten zu einer Katze im selben Alter, die mit ihm schmusen möchte und nichts dagegen hat, auch mal wild zu spielen und zu raufen.
Katzen sind, ganz generell, sehr soziale Tiere, die hohen Wert auf den Kontakt zu ihren Artgenossen legen. Wir möchten es den Jungkatzen nicht aberziehen und vermitteln sie daher nicht in Einzelhaltung.
Er kann gerne in reine Wohnungshaltung (idealerweise mit Balkon oder ähnlichem gesicherten Freisitz) ziehen, aber auch an Freigang gewöhnt werden.
Gesundheitlich benötigen er etwas mehr Aufmerksamkeit, denn bei ihm wurde eine juvenile aggressive Gingivitis, also eine anhaltende Entzündung des Zahnfleisches, vermutlich zurückzuführen auf eine Überreaktion des Immunsystems, festgestellt.
Zweimal haben wir im Tierheim im Abstand von drei Monaten bereits Zähne und Zahnfleisch versorgen und reinigen lassen, beim zweiten Termin war glücklicherweise keine besorgniserregende Entwicklung feststellbar.
Er ist aber darauf angewiesen, dass seine Menschen sich gut kümmern und er im Spätsommer auf jeden Fall wieder tierärztlich vorgestellt und mit einer professionellen Zahnreinigung behandelt wird, auch um die Progression zu beurteilen. Mit guter Pflege in den ersten zwei Lebensjahren sollten keine schlimmeren Konsequenten an Zähnen und Zahnfleisch entstehen. Die Prognose ist gut! Gerne besprechen wir näheres dazu im Detail.
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(Stand 26.02.2026)
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Die Beschreibung gibt den aktuellen Stand wieder, Änderungen oder Neueinschätzungen behalten wir uns aber vor. Es kann immer passieren, dass ein Tier sich aufgrund veränderter Umstände sowohl hier im Tierheim als auch im neuen Zuhause anders zeigt oder anders entwickelt.
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