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Erschienen im Sonntag Morgen Magazin
Wie wir in diesen Tagen erfuhren, ist Respighi, unser erstes Futterpaten-Modell für das Tierheim Marburg, am 10.Juli im Alter von 11 Jahren in seinem liebevollen Zuhause sanft eingeschlafen. Dank gilt dem Praxis-Team Dr. Lemmer für die intensive Betreuung Respighis in der Zeit seiner schweren Erkrankung, besonders Herrn Dr. Gutmann und Frau Dr. Gutmann.
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Und auch in seinem Zuhause war Respighi ein „besonderer Hund“: Mit seinen beiden Menschen teilte er von Welpen-Beinen an die Freude an der klassischen Musik.
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Das Tierheim Marburg-Cappel bleibt wegen der Feststellung von Katzenpilz voraussichtlich die nächsten 4 – 6 Wochen geschlossen. Davon ausgenommen sind lediglich Fundtiere.
“Auch wenn nach dem Infektionsschutzgesetz oder dem Tierseuchenrecht keine Meldepflicht besteht (weder für die Erkrankung noch den Nachweis des Erregers),.haben wir uns zu diesem Schritt entschlossen“, so übereinstimmend die Vorsitzende des Vereins, Regina Linda und Stefanie Hecklinger, die stellvertretende Tierheimleiterin.
Es sollen auf diese Weise das Ansteckungsrisiko durch Neuaufnahmen verhindert und ein schnellerer Behandlungserfolg erreicht werden. Alle Hunde und Katzen im Heim müssen vorsorglich behandelt werden – eine aufwendige und auch kostspielige Sache.
Auch das traditionelle Sommerfest, geplant für den 28. August, fällt aus diesem Grund leider dieses Jahr ersatzlos aus. Die Vorbereitungen liefen schon auf Hochtouren und auch die Tombola war schon reichlich von Spendern mit Gewinnen bestückt worden. Unser Dank gilt allen Spendern, aber die Gewinne haben ja kein Verfallsdatum und werden nächstes Jahr eingesetzt, so Stefanie Hecklinger.
Über die Wiederöffnung des Tierheims wird die Öffentlichkeit sowohl auf der Tierheim-Homepage/Facebook als auch in der Tagespresse umgehend informiert.
Zum Thema: Was ist Katzenpilz?
„Katzenpilz“ ist die Bezeichnung für den Pilz „Mikrosporum canis“, der – wie auch der Fußpilz – zu den Hautpilzen gehört. Natürliche Wirte des Pilzes sind Tiere, insbesondere Katzen. Aber auch Hunde können den Erreger an sich tragen und damit infiziert sein.
Infizierte Tiere zeigen dabei sehr oft keine Krankheitszeichen und erscheinen gesund.
Im Gegensatz zu anderen Pilzen, die zu gefährlichen Organinfektionen (z. B. der Lunge, des Gehirns) oder zu einer lebensbedrohlichen Blutvergiftung führen können, bleibt eine Infektion mit Katzenpilz auf die Haut beschränkt. Die Erkrankung ist lästig, aber nicht gefährlich.
Für die Behandlung stehen Salben und Tabletten zur Verfügung, die einzeln oder in Kombination angewendet werden können.
Wenn man Charly, einen quirligen Labrador-Mix heute sieht, kann man kaum glauben, dass er rund ein Jahr im Tierheim als „Problemfall“ auf ein neues Zuhause warten musste. Vorher lebte er auf einem Bauernhof, wo er viel Freiraum hatte.
Warum er so lange im Tierheim warten musste? Wie sagt man: Er präsentierte sich im Zwinger „nicht so optimal“;.Er war ein Wachhund und hat große Schwierigkeiten, fremden Menschen zu vertrauen.
Aber nun hat auch Charly das große Los gezogen und bei Katharina Junck gehörte er schon nach kurzer Zeit „zur Familie“.
O-Ton Katharina:“ Seit er hier ist, ist er total entspannt (sowohl draußen als auch im Haus und Büro). Er ist jetzt schon ein richtiger Familienhund. Am liebsten hat er seine Menschen alle um sich und genießt es sichtlich, immer mittendrin zu sein.
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Seine Prioritäten haben sich bereits innerhalb der ersten 3 Tage ganz klar gezeigt:
1. Essen, 2. Ball spielen, 3. Schmusen und 4. Schlafen
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Wir sind alle sehr dankbar, so einen tollen Hund um uns zu haben und danken dem Tierheim-Team sowie natürlich den beiden Gassigeherinnen Ramona und Eva für Alles!“
Na, da freut sich doch das ganze Tierheim-Team mit und wünschen Charly ein langes, glückliches Hundeleben.
Am 15. Juli 2016 haben rund 70 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Kreisverwaltung beim Freiwilligentag 2016 zahlreiche Projekte im Landkreis unterstützt.
Auch das Tierheim Cappel freute sich über tatkräftige Unterstützung bei der Betreuung der Tiere und der Grundreinigung der Tierunterkünfte.
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Und am Ende der Aktion hieß es herzlich DANKE!! sagen –und vielleicht bis zur nächsten Freiwilligen -Aktion??
Ein Geburtstagsgeschenk mit gleich doppelter Freude machte Marcel Kuhla seiner Freundin, indem er ihr eine monatliche Futterpatenschaft für unser Tierheim schenkte.
Da sagen wir doch ganz herzlich Dankeschön!!!
Denn mit einer Futterpatenschaft hilft der „Pate“ uns, zum Beispiel spezielles Futter für kranke Tiere, Aufzuchtfutter für Tierbabys, aber auch Leckerchen als Zwischenmahlzeit sowie frisches Obst und Gemüse für Kleintiere zu finanzieren.
Mehr zum Thema „Futterpatenschaften“ können Sie hier auf unserer Homepage nachlesen:
Seit längerem nimmt das Tierheim Marburg-Cappel auch Reptilien auf. Durch den Erwerb von mehreren Terrarien in verschiedenen Größen können kleine und auch große Kriechtiere übergangsweise ein Zuhause finden, bis sie in eine endgültige Bleibe vermittelt werden können.
Insgesamt 5 Schlangen befinden sich zur Zeit im Marburger Tierheim, wo sie auf eine neue verantwortungsvolle Bleibe hoffen. Dazu zählen auch
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„Snake“, eine Boa constrictor oder Abgottschlange ( Alter: 8 Jahre, Länge: ca. 2 m) und |
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„Würmchen“, eine Python regius Alter: 1 Jahr, sowie |
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„Corny“, die einjährige Kornnatter Pantherophis guttatus. |
Mittlerweile sind alle Terrarien mit Schlangen besetzt. Da Schlangen vergleichsweise langlebige Tiere sind (je nach Art von 10 bis über 40 Jahre), und aufgrund der gewöhnungsbedürftigen Fütterung und für Schlangenunkundige aufgrund ihrer eher „inaktiven“ Lebensweise schnell lästig oder langweilig werden, finden immer mehr Reptilien den Weg in sachkundige Tierheime oder Auffangstationen. Leider gibt es davon nur wenige und so werden nicht-heimische Schildkröten, Leguane oder auch Schlangen kurzerhand einfach ausgesetzt. Diese Tiere überleben allerdings nicht den für unsere Breiten bekannten Winter und verenden somit.
Schlangen werden leider oftmals aus Prestige-Gründen unüberlegt angeschafft. Hinzu kommt die falsche Vorstellung, dass Schlangen Gesellschaft brauchen. So kommt es oft zu ungewünschtem Nachwuchs, weil auch die Geschlechterbestimmung nicht sehr einfach ist.
Da es sich bei allen derzeit im Tierheim befindlichen Schlangenarten um „Anfänger-“Arten handelt, brauchen zur Haltung keine Sachkundenachweise vorgelegt werden. Allerdings ist für eine Übernahme der Tiere entweder Erfahrung wünschenswert ansonsten eine genaue Beratung unserer Mitarbeiter Voraussetzung für die Abgabe. Ein geeignetes Terrarium sollte bei Interesse auch vorhanden sein oder nach Beratung erworben werden. Zudem sollte sich ein Interessent bewusst sein, welche Verantwortung mit der Haltung einer Schlange einhergeht, wie lange man diese Tiere hat und vor allem, was es bedeutet, eine Schlange zu füttern.
Wir weisen darauf hin, dass wir keine unserer Tiere zu Zuchtzwecken vermitteln.
Wenn Sie Interesse an einem oder mehreren unserer züngelnden Mitbewohner haben, besuchen Sie uns. Wir beraten Sie gerne!
(13.07.2016)