Schäferhund-Altdt.-Hütehund-Mix
Geboren 2016
Abgabetier
Kastriert [x] ja / [] nein
Im Tierheim seit 23.04.2025
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Askas Besitzerin konnte sich selbst gesundheitsbedingt nicht mehr um sie kümmern, daher kam sie zu uns ins Tierheim.
Die schöne, kluge Schäferhündin wurde uns als „nett und umgänglich gegenüber Menschen und auch Kindern“ beschrieben, wir vermuten aber leider, dass sie schon längere Zeit eher isoliert und als Ein-Person-Hund gelebt hat, dann Aska hat sich in der Tierheim-Situation nach anfänglicher Ruhe schnell als misstrauische, forsche und raumfordernde Hündin gezeigt. Sie ist schäferhundtypisch sehr direkt und ausdrucksstark in der Kommunikation, hat aber leider kein gesundes Selbstbewusstsein.
Aska sucht ein Zuhause mit guter und kompetenter Hundeerfahrung, idealerweise mit Schäferhund- oder Hütehundrassen, das ihr souverän und standhaft begegnet und ihr klare Führung gibt ohne zuviel Druck aufzubauen.
Aska hat große Probleme mit geschlossenen Räumen und zeigt besonders dann und bei Einengung klaren Beschützerinstinkt und tendiert zu Eifersuchtsverhalten, besonders aber zeigt sie Ressourcenverteidigung, speziell bei Futter, das bei ihr eine riesige Rolle spielt (vielleicht wurde es im alten Zuhause so aufgebaut), aber auch gegenüber Zwinger, Decke, Körbchen, Leine,…
Dies ist nicht unytpisch für ihre Rasse, Aska zeigt in ihrem Verhalten aber gesteigertes Aggressionspotential und kommt dabei in einen Tunnel, dies muss also absolut souverän gemanagt und sicher umgelenkt werden. Wenn man konsequent und ruhig mit ihr arbeitet und ihr Alternativen aufweist, klappt das Zusammenleben sehr gut.
Da Aska gerne im Mittelpunkt steht und sich mit Korrekturen im Training noch schwer tut (vermutlich hat sie bisher nicht viel Input erfahren und wenig Vertrauen darein, dass auf den Menschen überhaupt Verlass ist), braucht sie kreativ-denkende Menschen an der Seite, die in der Arbeit nicht die eine „Universallösung“ anwenden, sondern sich auf sie einstellen und ihre sensible Art verstehen lernen.
Wenn Vertrauen und Ruhe aufgebaut werden, ist Aska dann tatsächlich nett, umgänglich, anhänglich, verschmust und kuschelig. Sie liebt ihren Menschen sehr, bindet sich intensiv und sollte natürlich auch hier Entspannung und Vertrauen lernen, damit sie nicht zu stark klettet und fokussiert. Mit Arbeit, Geduld und Sicherheit soll Aska in einem erfahrenen Umfeld die Chance bekommen, eine treue und hoffentlich auch deutlich entspanntere Begleiterin mit solidem Vertrauen in sich und ihre Umwelt zu werden.
Rassetypisch ist sie auch für spielerische Trainingseinheiten sehr gut geeignet.
Mit anderen Hunden kommuniziert Aska sehr klar und direkt, ist grundsätzlich verträglich, weiß aber, sich durchzusetzen. Ein souveräner, gerne auch jüngerer Rüde, wäre als Gesellschaft sehr gut geeignet.
Aska tendiert zu Jagd- bzw. Beutefangverhalten bei Autos und anderen beweglichen Objekten und benötigt daher auch an der Leine ruhige, standfeste Führung.
Sie kam massiv übergewichtig zu uns, was darauf schließen lässt, dass Spaziergänge und vielseitige Beschäftigung zuletzt gar nicht mehr möglich waren. Inzwischen hat sie bereits gesund abgespeckt und baut langsam auch wieder Muskeln auf.
Wir erleben Aska als Hündin, die unter viel „unnötigem“ Stress steht, da sie sich ständig in der Verantwortung zu fühlen scheint und Dinge alleine regelt, häufig auf sehr forsche Art. Das Tierheim ist für sie ein zusätzlicher Stressfaktor, zudem kommt sie gar nicht damit zurecht, in Räumen und/oder hinter verschlossenen Türen zu sein. Wir suchen idealerweise einen Platz mit flexiblem Innen- und Außenbereich für sie, dabei viel Menschenkontakt.
Wir wünschen ihr sehr, dass sie wieder mehr Vertrauen zum Menschen aufbauen kann, gelassener und glücklicher durch den Alltag geht und die Leitung an den Zweibeiner abgeben darf!
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(Stand 19.08.2025)
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Die Beschreibung gibt nur wieder, wie sich das Tier zurzeit im Tierheim verhält. Es kann gut sein, dass sich das Tier im neuen Zuhause durch Sie und Ihre Erziehung anders gibt!
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